Konkrete Kunst im Kunstmuseum Stuttgart

konkret Seit mit dem 2. Oktober gibt es im Kunstmuseum Stuttgart Konkrete Kunst aus der Sammlung Heinz und Anette Teufel zu sehen.

Der Begriff Konkrete Kunst wurde 1924 von Theo van Doesburg eingeführt und 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe Art concret programmatisch festgelegt für eine Richtung der Kunst, die im Idealfall auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht „abstrakt“, da sie nichts in der materiellen Realität Vorhandenes abstrahiert, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert, keinerlei symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist. [Wikipedia]
Die Ausstellung KONKRET umfasst Werke aus der Sammlung Heinz und Anette Teufel. Der 2007 verstorbene Galerist und Sammler Heinz Teufel zählte zu den großen Förderern der Konkreten Kunst in Deutschland. Seit der Eröffnung seiner ersten Galerie im Jahr 1966 in Koblenz bis zu seiner Berliner Zeit 1998 verfolgte Teufel konsequent sein geradliniges Galerieprofil unabhängig von den wechselnden Moden des Kunstbetriebs. Die während seiner Galerietätigkeit zusammengetragene Sammlung Konkreter Kunst besteht aus rund 200 Gemälden, zahlreichen Skulpturen und einem umfangreichem Grafikbestand von 46 internationalen Künstlern. Zu den Künstler zählen u.a. Manfred Mohr, Aurélie Nemours, Zdenek Sykora, Antonio Calderara, Max Bill, Bridget Riley oder Richard Paul Lohse. Seit 2004 befindet sich die Sammlung als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Stuttgart. Anlässlich der ersten umfangreichen Sammlungspräsentation erscheint ein vollständiger Bestandskatalog der Sammlung Heinz und Anette Teufel im Hatje Cantz Verlag. [art-in.de]